17 März 2012 - 20:30

- Im Süden Jemens ist ein amerikanischer Lehrer auf offener Strasse erschossen worden.

Nach Informationen des Nachrichtensenders al-Arabiya handelt es sich bei den Attentätern um zwei Männer auf einem Motorrad. Der Getötete war stellvertretender Leiter eines Sprachinstituts in der Stadt Taiz und befand sich mit seinem Auto auf dem Weg zur Arbeit.
Das Tatmotiv ist noch unklar, allerdings soll sich inzwischen das Terrornetzwerk Al Kaida zu der Tat bekannt haben.
Erst vor einigen Tagen war im Jemen eine Schweizer Sprachlehrerin entführt worden. Insgesamt gilt die Sicherheitslage in weiten Teilen des Landes als schlecht. Immer wieder werden Ausländer von Stammesangehörigen verschleppt, um Forderungen gegen die Zentralregierung durchzusetzen. Die meisten Geiseln kommen anschließend unversehrt wieder frei.